Umschuldung sinnvoll? Wie vorgehen? Wir klären auf!

Zunehmend mehr Menschen erkennen die Vorzüge einer Umschuldung und spielen deshalb mit dem Gedanken, bestehende Kredite abzulösen. Eine niedrigere Zinsbelastung, ein besserer Überblick über die eigenen Finanzen sowie eine Optimierung der Bonität sind Gründe, die für das Umschulden von Krediten sprechen.

Selbst wenn Kredite einst günstig abgeschlossen wurden, kann sich dieser Schritt lohnen. In einer Tiefzinsphase lockt womöglich eine satte Ersparnis.

1. Umschuldung – was ist das genau?

Der Begriff Umschuldung bezeichnet die Ablösung eines Kredits durch einen anderen Kredit, der speziell zu diesem Zweck aufgenommen wird. Sie muss sich nicht auf ein Darlehen beschränken. Ebenso ist es möglich, gleich mehrere Kredite abzulösen und in einem neuen Darlehen zusammenzufassen.

Jede Kreditumschuldung läuft stets nach demselben Schema ab. Im ersten Schritt wird geprüft, ob eine Umschuldung überhaupt möglich ist, d.h. der Kreditnehmer muss dazu berechtigt sein, seinen bestehenden Kredit vorzeitig zurückzuzahlen. Sofern diese Möglichkeit gegeben ist, wird im zweiten Schritt ermittelt, ob sich ein geeigneter Kredit findet. Anschließend folgt die Kreditaufnahme, um daraufhin den Kreditbetrag zur Ablösung des alten Kredits einzusetzen. Die Restschuld wird getilgt, sodass kurz darauf nur noch der neue Kredit existiert.

2. Wann ist eine Umschuldung sinnvoll?

Ziel einer Umschuldung ist es, die finanzielle Situation des Kreditnehmers zu verbessern. Welche genauen Ziele hierbei verfolgt werden, ist unterschiedlich. Es folgt eine Übersicht der wesentlichen Umschuldungsgründe.

  • Zinsvorteil nutzen: Womöglich ist der Kreditnehmer einst schlecht beraten worden oder er hat seinen Kredit in Zeiten hoher Zinsen abgeschlossen. Sofern nun die Möglichkeit besteht, den Restschuldbetrag abzulösen und zu einem niedrigeren Zinssatz zu finanzieren, lockt eine satte Ersparnis. Sie gestattet es, die Kreditlaufzeit zu verkürzen oder die monatliche Ratenbelastung abzusenken.
  • Besseren Überblick gewinnen: Ein weiterer Umschuldungsgrund ist die Chance, mehrere Kredite gemeinsam abzulösen und in nur einem Darlehen zusammenzufassen. So fällt es leichter, den Überblick über die eigenen Kreditverbindlichkeiten zu behalten.
  • Kreditlaufzeit korrigieren: Es kommt vor, dass Kreditnehmer eine ungeeignete Finanzierungsdauer wählen und dies korrigieren möchten. Weil sich die Laufzeit des bestehenden Kredits meist nicht anpassen lässt, bietet nur der Umschuldungskredit die Möglichkeit, eine Korrektur vorzunehmen.
  • Bonität verbessern: Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn lediglich ein Ratenkredit oder eine ähnliche Finanzierung existiert. Sie hat auf die Bonität nahezu keine Auswirkung, sodass einer Baufinanzierung oder einem ähnlichen Finanzierungsvorhaben nichts im Wege steht. Anders sieht es aus, wenn mehrere Kreditverbindlichkeiten bestehen. Die Zusammenfassung sämtlicher Kredite trägt dazu bei, die Bonität zu verbessern.

2.1 Beispiel: Ersparnis einer Umschuldung von mehreren Krediten berechnen

Die Zusammenfassung mehrerer Kredit in nur einem Darlehen verspricht nicht nur eine bessere Übersicht, sondern auch die Chance auf eine geringere Zinsbelastung. Allerdings können viele Menschen nicht auf Anhieb sagen, ob dies auch für ihren Fall zutrifft. Anhand eines Beispiels möchten wir verdeutlichen, welche Ersparnis bei einer Umschuldung lockt und wie sie sich berechnen lässt.

Es bestehen folgende 3 Kredite

  • Autokredit über 15.000 Euro mit einer Laufzeit von 5 Jahren sowie einer Kreditrate von 283,07 Euro
  • Wohnkredit über 9.000 Euro mit einer Laufzeit von 8 Jahren sowie einer Kreditrate von 129,53 Euro
  • Konsumkredit über 4.000 Euro mit einer Laufzeit von 3 Jahren sowie einer Kreditrate von 121,69 Euro

Zum besseren Verständnis nehmen wir an, dass noch keine Tilgungen geleistet wurden und außerdem keine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Somit wäre es erforderlich, einen Betrag von insgesamt 28.000 Euro umzuschulden.

Mit unserem Kreditrechner haben wir folgendes Finanzierungsangebot ermittelt, das sich für die geplante Umschuldung anbietet.

Die Laufzeit wurde mit fünf Jahren festgesetzt, weil sie eine Rate zur Folge hat, die geringfügig unterhalb der Summe der alten Raten angesiedelt ist. Während die alte Konstellation vorsah, dass ein Kredit immerhin ganze acht Jahre lang zurückgezahlt wird, ist der Kreditnehmer nun bereits nach fünf Jahren komplett schuldenfrei.

Die gesamten Zinskosten beliefen sich zuvor auf 5.799,71 Euro. Nun betragen sie nur noch 3.068,84 Euro, woraus sich eine Ersparnis in Höhe von 2.730,87 Euro ergibt.

2.2 Die Vorfälligkeitsentschädigung – Lohnt sich eine Umschuldung trotzdem?

Die Ablösung eines bestehenden Kredits vor Ende der Laufzeit ist in den meisten Fällen problemlos möglich. Allerdings kann sie nicht immer kostenfrei erfolgen. Weil den Banken hierdurch ein Verlust an Zinseinnahmen entsteht und sie ihre Kredite meist selbst gegenfinanzieren, sind sie dazu berechtigt, eine Gebühr zu erheben. Diese Gebühr wird als Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet.

Sofern eine Vorfälligkeitsentschädigung zu entrichten ist, gilt es sie im Rahmen der eigenen Kalkulation zu berücksichtigen. Es ist zu prüfen, ob sich die Umschuldung dann immer noch lohnt. Wie hoch der Entschädigungsbetrag ausfällt, den die Bank einfordert, hängt davon ab, um welche Art von Kredit es sich handelt und zu welchem Zeitpunkt der Abschluss erfolgt ist.

Zudem kann die Situation am Zinsmarkt eine wichtige Rolle spielen. Sollten die Marktzinsen gesunken sein, droht der Bank beim Anlegen des vorzeitig erstatteten Kreditbetrags ein zusätzlicher Zinsverlust. Daher ist es ratsam, den zu erwartenden Entschädigungsbetrag von der Bank berechnen und sich schriftlich bestätigen zu lassen.

Hohe Kosten drohen zumeist bei der vorzeitigen Rückzahlung von Immobiliendarlehen. Bei Ratenkrediten ist die Vorfälligkeitsentschädigung zumeist auf einen Pauschalbetrag von maximal einem Prozent der Restschuld begrenzt. Details hierzu sind unter Punkt 7 zu finden.

Im oberen Beispiel wurde eine Restschuld von 28.000 Euro bestimmt. Aufgrund der Rahmenbedingungen (Zeitpunkt des Abschlusses, Art des Kredits etc.) nehmen wir eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von einem Prozent des Restschuldbetrags an.

Vorfälligkeitsentschädigung: 28.000 Euro * 1% = 280

Infolge würde sich die Ersparnis durch eine Umschuldung von 2.730,87 Euro auf 2.450,87 Euro reduzieren. Allerdings ist dieser Betrag immer noch so groß, dass es empfehlenswert bleibt, die Kredite umzuschulden.

1. Was ist bei der Umschuldung entscheidend? Worauf muss ich besonders achten?

Es genügt nicht, den Ablauf einer Umschuldung zu verstehen. Entscheidend ist die eigentliche Prüfung dahingehend, ob sich die Aufnahme eines Umschuldungskredits lohnt. Die folgenden Tipps verdeutlichen, worauf es im Wesentlichen ankommt.

Effektiven Jahreszins berücksichtigen: Die Berechnung der genauen Zinslast sowie der Gesamtkosten einer Finanzierung fällt nicht jedermann leicht. Für einen schnellen Vergleich empfiehlt es sich, die effektiven Jahreszinssätze der einzelnen Kredite miteinander zu vergleichen. Sie berücksichtigen nämlich nicht nur die Zinskosten, sondern auch Nebenkosten. So ist auf einen Blick zu sehen, ob ein neuer Kredit einen Zinsvorteil verspricht.

Ersparnis korrekt ermitteln: Sollte eine Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten sein, wird die Zinsersparnis gemindert. In solch einer Situation ist es unabdingbar, die genaue Höhe des Entschädigungsbetrags zu kennen und ihn von der Ersparnis abzuziehen. Nur so ist erkennbar, ob am Ende ein finanzieller Vorteil bleibt.

Selbst wenn ein Nullsummenspiel droht, d.h. die geplante Umschuldung weder einen finanziellen Vorteil noch Nachteil zu bringen scheint, sind die weiteren Vorzüge nicht außer Acht zu lassen. Ein besserer Überblick über die privaten Kreditverbindlichkeiten sowie eine bessere Bonität, da nicht mehr mehrere Kredite gleichzeitig bestehen, können immer noch für eine Umschuldung sprechen.

4. Welche Möglichkeiten der Umschuldung gibt es?

Es gibt zwei Varianten, um eine Kreditumschuldung vorzunehmen. Allerdings unterscheiden sie sich nicht dadurch, wie die eigentliche Umschuldung abläuft, sondern welche Kredite dafür aufgenommen werden.

Mit einem speziellen Umschuldungskredit:

In diesem Fall wird ein spezieller Umschuldungskredit aufgenommen, d.h. er unterliegt einer Zweckbindung. Deshalb wird der Kreditbetrag auch gar nicht erst an den Kreditnehmer ausgezahlt. Stattdessen fließt er direkt an die Banken, deren Kredite abgelöst werden sollen. Der Vorteil eines solchen Kredits besteht darin, dass er leichter zu bekommen ist. Sollten bereits mehrere Kreditverbindlichkeiten existieren, könnten sich viele Banken gegen eine Kreditvergabe entscheiden. Bei einem Umschuldungskredit ist dies anders, weil er die Monatsbelastung des Kreditnehmers nicht erhöht.

Vorzeitige Ablösung mit einem Kredit für „freie Verwendung“:

Es erfolgt die Aufnahme eines Kredits, der keiner Zweckbindung unterliegt. Der Kreditbetrag wird auf das Girokonto des Kreditnehmers ausgezahlt, damit er die bestehenden Kredite eigenständig ablöst. Je nach Bonität kann sich diese Variante als schwieriger gestalten. Dennoch ist sie nicht automatisch schlechter. In diesem Segment ist die Auswahl an Krediten nämlich größer, sodass mit ein weniger Glück noch bessere Zinssätze locken.

5. Welche Kredite lassen sich ablösen?

Baufinanzierung

Im Feld der Immobilienfinanzierung nehmen Umschuldungen eine Sonderrolle ein. Dort dienen sie nur selten der vorzeitigen Darlehensablösung. Vielmehr geht es darum, die Finanzierung nach Ablauf der Zinsbindung lückenlos weiterzuführen. In Anbetracht der anfänglich hohen Restschuldbeträge sowie langen Laufzeiten ist es umso wichtiger, die Finanzierung zu ähnlichen oder niedrigeren Zinsen fortzusetzen. Mit so genannten Forwarddarlehen ist es möglich, sich die Zinssatz der späteren Umschuldung bereits mehrere Jahre im voraus zu sichern, um beispielsweise Niedrigzinsphasen zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Ratenkredit

Beim klassischen Ratenkredit lockt ein großes Sparpotential. Viel zu oft werden Kredite zu schlechten Konditionen abgeschlossen, sodass sich mittels einer Umschuldung erhebliche Zinsvorteile nutzen lassen. Selbst wenn der Zinssatz einst attraktiv gewesen ist, empfiehlt sich eine Prüfung – womöglich sind die Kreditzinsen in der Zwischenzeit gesunken. Außerdem ist die Zusammenfassung mehrerer Ratenkredite eine sinnvolle Maßnahme.

Zugleich gestaltet sich der Ausstieg aus den Finanzierungen relativ leicht. Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung ist überschaubar und manchmal fallen sogar überhaupt keine zusätzlichen Kosten an.

Dispokredit

Sofern absehbar ist, dass sich das überzogene Girokonto nicht innerhalb weniger Monate ausgleichen lässt, sollte unbedingt darüber nachgedacht werden, den Dispokredit umzuschulden. Die hohen Dispozinsen, die bei vielen Banken sogar monatlich fällig werden, sorgen für eine hohe und zugleich unnötige finanzielle Belastung. Nicht selten ist es mithilfe einer Umschuldung möglich, die Zinskosten ganz erheblich zu senken.

Außerdem könnte die Ablösung leichter nicht sein. Weder Kündigungsfrist noch Vorfälligkeitsentschädigung stehen im Weg. Der Kreditbetrag wird einfach auf das Konto überwiesen, um den negativen Saldo auszugleichen und somit das Anfallen weiterer Zinsen zu verhindern.

Mehrere Kredite ablösen

Einige Personen bedienen gleich mehrere der genannten Kredite. Einer gemeinsamen Ablösung sämtlicher Darlehen steht im Regelfall nichts im Wege. Wer beispielsweise sein Konto überzogen hat, sein Auto abbezahlt und außerdem einen Ratenkredit tilgt, sollte seine Möglichkeiten genau prüfen. Wichtig ist eine exakte Berechnung der gesamten Zinskosten plus eventuell anfallende Gebühren. Diesen Kosten werden die Zinskosten aus dem potentiellen Umschuldungskredit gegenübergestellt. Ergänzend ist es erforderlich, die Ratenhöhe des neuen Kredits abzustimmen, damit sie tragbar bleibt und sich die Rückzahlung zugleich nicht unnötig in die Länge zieht.

6. Wann ist eine vorzeitige Kündigung möglich und welche Kosten entstehen dabei?

Im Hinblick auf die geltenden Kündigungsfristen sowie Kosten einer vorzeitigen Kreditrückzahlung ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entscheidend. Lange Zeit konnten die Banken ihre Kreditverträge relativ frei gestalten, was insbesondere bei den Ratenkrediten zu Nachteilen für den Verbraucher führte. Eine Gesetzesänderung hat die Situation merklich verbessert. Sie unterscheidet zwischen Kreditverträgen, die vor sowie ab dem 11. Juni 2010 abgeschlossen wurden.

Kreditverträge vor dem 11. Juni 2010

Bei diesen Verträgen hatten die Banken einen großen Spielraum in der Gestaltung, weshalb sie je nach Vertragswerk einer Kündigung nur zustimmen müssen, sofern der Kreditnehmer einen äußerst triftigen Grund nennt, wie beispielsweise der Eintritt von Arbeitslosigkeit. Zudem dürfen sie eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen, deren Basis Restschuldbetrag und Zinsentwicklung bilden.

Eine Ausnahme bilden Kreditverträge mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren. Unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem halben Jahr dürfen Kreditnehmer nach zehn Jahren grundsätzlich aus Finanzierungen aussteigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung leisten zu müssen.

Später geschlossene Verträge

Bei später geschlossenen Kreditverträgen sind die Banken dazu verpflichtend, beim Ratenkredit die Möglichkeit eines kurzfristigen und unkomplizierten Ausstiegs zu ermöglichen. Der Rücktritt vom Darlehen darf jederzeit ausgesprochen werden. Zugleich ist die Vorfälligkeitsentschädigung in ihrer Höhe begrenzt. Beträgt die restliche Laufzeit mehr als ein Jahr, ist sie auf den Wert von einem Prozent des Restsaldos gedeckelt, andernfalls darf sie maximal 0,5 Prozent betragen.

Dispokredit

Wie bereits angedeutet wurde, bietet der Dispositionskredit deutlich mehr Flexibilität und ist daher leichter umzuschulden. Eine Rückzahlung ist jederzeit möglich. Hierfür genügt es, den Saldo mittels Geldtransfer auszugleichen.

7. Schritt für Schritt zur Umschuldung: Checkliste und Tipps

Checkliste und Umschuldung

Schritt 1: Bestehende Kredite prüfen

Zunächst wird ermittelt, bei welchen Krediten die Möglichkeit einer Umschuldung gegeben ist. Anschließend folgt die Feststellung ihrer Kosten, d.h. für den späteren Vergleich sollten sowohl die effektiven Jahreszinssätze sowie die Gesamtzinskosten bekannt sein.

Schritt 2: Konditions-Check mit dem Kreditrechner

Nun wird mit dem Kreditvergleich geprüft, welche Bank einen geeigneten Umschuldungskredit anbietet. Hierbei ist zu beachten, dass die Kreditsumme alle Restschuldbeträge plus ggf. anfallende Gebühren abdeckt. Ergänzend ist die Laufzeit richtig zu wählen, damit die Ratenhöhe im Rahmen des Möglichen liegt.

Schritt 3: Gesamtkosten der bestehenden Kredite den Umschuldungskosten gegenüberstellen

Nachdem ein Kredit ausgewählt wurde, folgt eine Ermittlung seiner Gesamtkosten. Sie werden den Gesamtkosten aus Schritt 1 gegenübergestellt. Dadurch wird sofort sichtbar, ob eine Ersparnis lockt.

Schritt 4: Vor- und Nachteile abwägen

Nun ist es an der Zeit, sämtliche Vor- und Nachteile abzuwägen, d.h. die Ersparnis und den mit der Umschuldung verbundenen Aufwand, in Relation zu betrachten. Hierzu ist anzumerken, dass es nicht immer nur um eine Ersparnis geht. Ebenso kann es hilfreich sein, die Verbindlichkeiten neu zu strukturieren und die eigene Bonität zu verbessern.

Tipps für die Umschuldung

Niedrigzinsphase nutzen

Banken bieten ihre Kredite nicht fortlaufend zu denselben Konditionen an. Die Entwicklung an den Zinsmärkten wirkt sich maßgeblich auf die Kosten einer Finanzierung aus. Besonders in Niedrigzinsphasen empfiehlt es sich daher zu prüfen, ob sich einst günstig aufgenommene Kredite nun noch günstiger umfinanzieren lassen.

Bonität verbessern

Je mehr Einzelkredite gleichzeitig bestehen, desto schlechter ist dies für die Bonität. Wer seine Bonität verbessern möchte, um beispielsweise die Zusage für eine Baufinanzierung zu erhalten, kann von einer Umschuldung enorm profitieren. Das Zusammenfassen mehrerer Kredite wirkt sich positiv auf die Bonität aus.

Schutz vor der Schuldenfalle

Die Zusammenfassung mehrerer Kredite lohnt sich auch aus anderen Gründen. Viele Menschen geraten in erster Linie deshalb in die Schuldenfalle, weil sie ihre privaten Finanzen nicht vollständig im Blick haben. Wer lediglich ein anstatt drei oder vier Darlehen zurückzahlen muss, verliert den Überblick nicht so schnell.

Den Verwendungszweck richtig angeben

Einige Kredite sind an einen Verwendungszweck gekoppelt. Gerade in der Kfz-Finanzierung ist dies häufig der Fall. Weil der Pkw einen Gegenwert verkörpert, ist so manche Bank dazu bereit, besonders attraktive Konditionen zu gewähren. Für eine Umschuldung bietet sich solch ein Kredit jedoch nicht an, weil der Verwendungszweck abweicht. Wer zu tricksen versucht und daher falsche Angaben macht, geht ein hohes Risiko ein – womöglich wird die Finanzierung später aufgekündigt. Besser ist es daher, von Beginn an mit offenen Karten zu spielen. Zumal es Darlehen gibt, die speziell als Umschuldungskredite konzipiert wurden und daher leicht zugänglich sind.

Monatsrate überprüfen

Eine gute Umschuldung überzeugt nicht nur beim Kreditzins, sondern außerdem bei der Monatsrate. Eine zu hohe Rate kann schnell ernsthafte Schwierigkeiten nach sich ziehen. Sollte die Rate zu niedrig bemessen sein, zieht sich die gesamte Finanzierung unnötig in die Länge. Umso sinnvoller ist es daher, sich ernsthaft Gedanken über die optimale Ratenhöhe zu machen bzw. den persönlichen Spielraum genau zu ermitteln.

Bei langfristig überzogenen Girokonten nicht langer zögern

Wegen der hohen Zinsen sind Dispokredite ungemein kostspielig. Sollte absehbar sein, dass ein Konto nicht innerhalb weniger Monate vollständig auszugleichen ist, empfiehlt sich eine Umschuldung. Der damit verbundene Aufwand ist gering und die lockende Ersparnis wiederum enorm.

Konto gegen erneutes Überziehen absichern

Nachdem ein teurer Dispokredit abgelöst wurde, sollte der Kontoinhaber sicherstellen, dass er sein Konto nicht erneut überzieht. Ein Herabsetzen der Dispogrenze mag zwar nicht unbedingt leicht fallen, verkörpert aber letzten Endes eine sehr sinnvolle Schutzmaßnahme.

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